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Was ist ein VPN und wie funktioniert es? 

Mädchen mit einem SquareTrade-Gerät

Ein Virtual Private Network (VPN) kann deine IP-Adresse verbergen und deine Online-Aktivitäten verschlüsseln. Die Nutzung eines VPNs kann dazu beitragen, deine persönlichen Informationen und Daten besser zu schützen. Allerdings sind nicht alle VPNs gleich. Achte darauf, ein vertrauenswürdiges VPN zu wählen, wie das von uns angebotene, das wichtige Funktionen wie einen Kill Switch, Werbeblocker und Split-Tunneling umfasst. 

Virtuelle private Netzwerke, kurz VPNs, kamen erstmals Mitte der 1990er-Jahre auf. Anfangs wurden sie hauptsächlich von Unternehmen zum Schutz ihrer Daten eingesetzt. Inzwischen haben sich VPNs auch im privaten Bereich etabliert. Heute spielen sie eine wichtige Rolle beim Schutz der Privatsphäre im Internet. 

Doch wie funktioniert ein VPN eigentlich? Und woran erkennst du, ob du eines benötigst? Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in diesem Beitrag.  

 

Wie funktioniert ein VPN?  

Ein VPN ist ein Dienst, der deine IP-Adresse verbirgt, die Daten verschlüsselt, die du online überträgst, und diese über geschützte Verbindungen weiterleitet.  

Öffentliche Netzwerke, beispielsweise das kostenlose WLAN in einem Café, können Hackern und anderen Kriminellen den Zugriff erleichtern. Unter Umständen können diese mitlesen, welche Daten du über die gemeinsame Internetverbindung eingibst oder überträgst. 

Wenn du dich jedoch über ein VPN mit dem Internet verbindest, werden deine Informationen – darunter Benutzernamen, Passwörter und Kreditkartendaten – während der Übertragung verschlüsselt. Diese Verschlüsselung sorgt für eine zusätzliche Sicherheitsebene. 

 

Verbirgt ein VPN deinen Standort? 

Internetanbieter (Internet Service Provider, ISP) weisen Geräten wie Laptops, Smartphones und Tablets eine eindeutige Kennung zu, die sogenannte IP-Adresse (Internet Protocol). 

Diese Nummer dient als Standortkennung, ähnlich wie deine Postanschrift. Tatsächlich enthalten IP-Adressen Geoinformationen, die den ungefähren Bereich angeben, in dem du dich mit dem Internet verbindest. 

Ein VPN verbirgt deine IP-Adresse und verhindert eine solche Nachverfolgung. Sobald du die VPN-Software installiert und eine geschützte Internetverbindung aufgebaut hast, weist das VPN deinem Gerät eine eigene IP-Adresse zu. 

Dadurch bleibt deine tatsächliche IP-Adresse während des Surfens im Internet verborgen. Dein Internetanbieter sowie andere unbefugte Dritte sehen statt deiner eigenen IP-Adresse lediglich die IP-Adresse des VPNs. Da IP-Adressen Geoinformationen enthalten, wird dadurch auch dein ungefährer Standort verschleiert.  

 

VPN oder Inkognito-Modus? 

Vielleicht weißt du bereits, dass auch das private Surfen (auch als „Inkognito-Modus“ bezeichnet) einen gewissen Schutz der Privatsphäre bietet. Im Inkognito-Modus kannst du im Internet surfen, ohne dass Cookies gespeichert werden. Dein Browser legt dabei keinen Verlauf der von dir besuchten Webseiten an. 

Deine IP-Adresse kann jedoch auch im Inkognito-Modus weiterhin nachverfolgt und an Dritte weitergegeben werden. Deshalb bietet der Inkognito-Modus nicht denselben Schutz wie ein VPN. Auch dein ungefährer Standort bleibt im Inkognito-Modus erkennbar und kann weitergegeben werden. 

 

Verschlüsselt ein VPN Daten? 

Die Informationen, die du online überträgst, werden im Internet in sogenannten Datenpaketen transportiert. Wenn du kein VPN verwendest, werden diese Datenpakete ungeschützt über das Internet übertragen. Dazu gehören beispielsweise deine Zugangsdaten, Kontonummern oder andere vertrauliche Informationen, die von Cyberkriminellen abgefangen werden können. 

Mit einem VPN werden deine Daten dagegen über einen geschützten Übertragungsweg geleitet, der häufig als „Tunnel“ bezeichnet wird. Noch bevor deine Daten diesen geschützten Übertragungsweg durchlaufen, werden sie verschlüsselt und gekapselt. 

Bei der Verschlüsselung werden deine Daten in eine für Unbefugte unlesbare Zeichenfolge umgewandelt. Anschließend werden die verschlüsselten Daten im Rahmen der sogenannten Kapselung in eine geschützte Datenhülle eingebettet. Sobald diese Datenhülle ihr Ziel erreicht, werden die Daten mithilfe eines Entschlüsselungsschlüssels wieder lesbar gemacht. 

All dies geschieht automatisch, während du das Internet über ein VPN nutzt, ohne deine Internetnutzung zu beeinträchtigen. 

 

Sind VPNs sicher?

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle VPNs den gleichen Schutz bieten und kostenlose VPN-Dienste Risiken bergen können. 

Beispielsweise können Internetanbieter Informationen über dein Surfverhalten – etwa Suchanfragen, besuchte Webseiten oder die Dauer deiner Nutzung sozialer Netzwerke – an Werbetreibende verkaufen. Viele kostenlose VPN-Anbieter gehen ähnlich vor. 

Die besten VPNs bieten weit mehr als das Verbergen deiner IP-Adresse, die Verschlüsselung deiner Daten und einen geschützten Übertragungsweg. Einige VPNs, darunter auch das von uns angebotene, verfügen über folgende zusätzliche Funktionen: 

  • Werbeblocker: Blockiert unerwünschte Werbung auf besuchten Webseiten. 

  • Anti-Tracker: Verhindert, dass Tracker die Online-Aktivitäten der Nutzer unbemerkt verfolgen. 

  • Double Hop: Leitet den Internetverkehr über zwei verschiedene VPN-Server und erhöht dadurch den Schutz. 

  • Kill-Switch: Unterbricht den gesamten Internetverkehr automatisch, wenn die VPN-Verbindung unerwartet getrennt wird. 

  • Split-Tunneling: Einige Websites und Apps erkennen die Nutzung eines VPNs und verweigern den Zugriff.  Mit Split-Tunneling kannst du Ausnahmen festlegen, sodass das VPN für bestimmte Websites oder Apps umgangen wird, ohne dass du die VPN-Verbindung vollständig deaktivieren musst. 

  • Schutz in ungesicherten WLAN-Netzen: Aktiviert das VPN automatisch, wenn du öffentliche oder ungesicherte WLAN-Netze nutzt. 

  • Webschutz: Filtert Datenverkehr, der deine Daten gefährden könnte, und warnt dich vor betrügerischen Webseiten, bevor du einen Link öffnest. 

 

Wann sollte ich ein VPN verwenden? 

Beim Zugriff auf Inhalte im Internet sowie beim Herunter- oder Hochladen von Daten solltest du stets vorsichtig sein. Damit du beim Surfen besser geschützt bist, empfehlen wir die Nutzung eines VPNs, wenn du: 

  • dich mit öffentlichen WLAN-Netzwerken verbinden möchtest, 

  • auf Inhalte zugreifen möchtest, die in bestimmten Regionen eingeschränkt sind, unabhängig davon, ob du dich zu Hause oder im Ausland befindest, 

  • deine persönlichen Daten wie Benutzernamen, Passwörter, E-Mail-Adressen oder Kreditkarteninformationen schützen möchtest, 

  • die IP-Adresse deines Geräts verbergen möchtest. 

 

So erhältst du ein VPN

Wenn du über einen Digital Schutz-Tarif verfügst, stelle sicher, dass du die SquareTrade Cybersecurity-App heruntergeladen hast, um alle VPN-Funktionen nutzen zu können. Wenn du Unterstützung beim Herunterladen der App benötigst, lies hier unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung. 

 

Woran erkenne ich, dass mein VPN funktioniert?

Am einfachsten überprüfst du dein VPN, indem du deine IP-Adressen vor und nach dem Aufbau der VPN-Verbindung vergleichst. 

Notiere zunächst deine IP-Adresse, während das VPN deaktiviert ist. Verbinde dich anschließend mit deinem VPN und prüfe deine IP-Adresse erneut. Hat sich die IP-Adresse geändert, funktioniert dein VPN ordnungsgemäß. 

Deine IP-Adresse kannst du ganz einfach über die Seite Wie ist meine IP-Adresse? 

 

Beeinträchtigt ein VPN die Akkulaufzeit meines Geräts?

Das SquareTrade VPN wurde entwickelt, um deine persönlichen Daten zu schützen, die IP-Adresse deines Geräts bei der Nutzung öffentlicher oder ungesicherter WLAN-Netze zu verbergen und den Zugriff auf regional eingeschränkte Inhalte zu ermöglichen. Um den Akku deines Geräts nicht unnötig zu belasten, empfehlen wir, das VPN nur dann zu verwenden, wenn du es tatsächlich benötigst, und die Verbindung zu trennen, sobald du offline bist. 

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